ROTUNDE DES FINDEN DES HEILIGEN KREUZES

Die Rotunde des heiligen Kreuzes hält man für die älteste Rotunde von Prag. Da es in Prag nicht so viele romanische Sehenswürdigkeiten gibt, können Sie sie an der Ecke der Konviktská- und Karolíny Světlé-Straße nicht übersehen. Man geht davon aus, dass die Rotunde nach dem Jahr 1125 entstand, obwohl die erste schriftliche Erwähnung aus der Zeit Karl IV. stammt. Sie hat ein typisches kreisrundes Schiff mit einer Kuppel und einer Apside an der Ostseite. Im Jahr 1860 wäre die Rotunde wegen der neuen Bebauung beinahe abgerissen worden. Auch Dank Josef Mánes wurde sie abgekauft und rekonstruiert. An den Wänden können wir die Überreste der gotischen Gemälde sehen. Um die Rotunde herum steht ein neoromanischer Zaun nach einem Entwurf von Josef Mánes.
Der Legende nach soll die Rotunde an der Stelle eines Teiches stehen, an der ein gekreuzigtes Mädchen ins Wasser geworfen wurde, das sich während der heidnischen Zeiten entschieden hatte, gegen den Willen ihrer Eltern, das Christentum anzunehmen.

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